Man kann nicht nicht kommunizieren

man hört gar nichts mehr von der Pflegekammer in Baden-Württemberg…
ja, das ist so und das tut mir auch sehr leid… Aber wenn man das Axiom von Paul Watzlawick anwenden möchte, ist „nicht kommunizieren“ auch eine Botschaft:

  • kann es sein, dass ver.di durch ihre Lobby-Arbeit vielleicht doch erreicht, dass es keine Kammer geben wird, weil sich niemand mit den ach so starken Gewerkschaften anlegen will
  • kann es sein, dass Pflegekräfte über 100 Jahre nach Agnes Karll immer noch nicht in der Lage sind, für ihre eigenen Belange einzutreten, politisch zu agieren und klar zu fordern, was sie wollen..

Ich glaube, dass die „Funkstille“ rund um das Thema Pflegekammer gerade eine sehr starke – wenn auch falsche – Botschaft ist

Mehrheit stimmt für Einführung einer Pflegekammer

Die Mehrheit der befragten Fachkräfte in Baden-Württemberg ist für die Einrichtung einer Pflegekammer im Land. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Sozialministeriums hervor, deren Ergebnis jetzt vorliegt. Ein Sprecher sagte auf Anfrage, 68 Prozent der Teilnehmer hätten die Einrichtung einer Organisation analog zur Ärzte- oder Apothekerkammer befürwortet. 26 Prozent waren demnach gegen das Projekt, sechs Prozent beantworteten die Frage nicht.

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DBfK Südwest zu Einrichtung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Baden-Württemberg,

die Landesregierung hat in enger Zusammenarbeit mit den Pflege-Verbänden in Baden-Württemberg eine repräsentative Umfrage auf den Weg gebracht. Ziel ist es, ein repräsentatives Votum für oder gegen eine Pflegekammer zu erhalten. Die Befragung führt ein unabhängiges Forschungsinstitut durch.

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Gerüddelt und Geschürt

Erwin Rüddel selbst ernannter Sprecher für die Pflege schürt ganz bewusst die Ängste der Altenpflege, bei einer Pflegekammer oder bei der künftigen generalistischen Ausbildung „unter die Räder“ zu kommen.

Siehe dazu auch die Pressemitteilung von Markus Mai.

Umfrage zur Einrichtung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg

Aus den Mitteilungen des DBfK an seine Mitglieder

in der letzten Beiratssitzung im Ministerium für Soziales und Integration wurden die Eckdaten der im kommenden Jahr stattfindenden Befragung seitens des Ministeriums vorgestellt. Demnach gibt es ab Januar 2018 bis März 2018 eine repräsentative Befragung durch ein unabhängiges Umfrageinstitut zur Frage der „Errichtung einer Pflegekammer“. Die Auswertung soll dann im April 2018 vorliegen.

Die repräsentative Befragung soll in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen der Altenhilfe, ambulanten Diensten und Schulen der Gesundheits- u. Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege stattfinden. Die entsprechenden Einrichtungen sollen repräsentativ ausgewählt werden.

Das Ministerium für Integration und Soziales stellt Informationsflyer sowie eine Homepage www.pflegekammer-bw.info ab November 2017 mit Detailinformationen zum Thema Pflegekammer zur Verfügung.