DBfK Südwest zu Einrichtung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Baden-Württemberg,

die Landesregierung hat in enger Zusammenarbeit mit den Pflege-Verbänden in Baden-Württemberg eine repräsentative Umfrage auf den Weg gebracht. Ziel ist es, ein repräsentatives Votum für oder gegen eine Pflegekammer zu erhalten. Die Befragung führt ein unabhängiges Forschungsinstitut durch.

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Gerüddelt und Geschürt

Erwin Rüddel selbst ernannter Sprecher für die Pflege schürt ganz bewusst die Ängste der Altenpflege, bei einer Pflegekammer oder bei der künftigen generalistischen Ausbildung „unter die Räder“ zu kommen.

Siehe dazu auch die Pressemitteilung von Markus Mai.

Umfrage zur Einrichtung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg

Aus den Mitteilungen des DBfK an seine Mitglieder

in der letzten Beiratssitzung im Ministerium für Soziales und Integration wurden die Eckdaten der im kommenden Jahr stattfindenden Befragung seitens des Ministeriums vorgestellt. Demnach gibt es ab Januar 2018 bis März 2018 eine repräsentative Befragung durch ein unabhängiges Umfrageinstitut zur Frage der „Errichtung einer Pflegekammer“. Die Auswertung soll dann im April 2018 vorliegen.

Die repräsentative Befragung soll in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen der Altenhilfe, ambulanten Diensten und Schulen der Gesundheits- u. Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege stattfinden. Die entsprechenden Einrichtungen sollen repräsentativ ausgewählt werden.

Das Ministerium für Integration und Soziales stellt Informationsflyer sowie eine Homepage www.pflegekammer-bw.info ab November 2017 mit Detailinformationen zum Thema Pflegekammer zur Verfügung.

Wenn verdi mit dem Finger …

… auf Pflegekammern zeigt, zeigen mindestens drei Finger auf ver.di zurück. Und manche Argumentation kann von Pflegenden selbst als herabwürdigend, wenn nicht gar beleidigend missverstanden werden, in jedem Fall sind ver.di’s Argumente häufig dazu angetan, das Ansehen der Pflege weiter zu schädigen, wenn einem Berufsstand kollektiv unterstellt wird, vor Berufsgerichten Angst haben zu müssen, oder wenn einem Berufsstand die Kompetenz abgesprochen wird, die eigenen Berufsangelegenheit zu regeln, weil das „den Bock zum Gärtner“ machen würde.

Meine persönliche Stellungnahme als Gesundheits- und Krankenpfleger und ver.di-Mitglied zur ver.di Seite https://gesundheit-soziales.ver.di.de/themen/pflegekammern/++co++21112a64-bdfd-11e6-98b0-525400ed87ba

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Pflichtmitgliedschaft ist rechtens

Kein Zweifel mehr – die Pflichtmitgliedschaft in einer Pflegekammer entspricht geltender Rechtsprechung und Gesetzeslage. Das Verwaltungsgericht Mainz hat damit einer Krankenschwester widersprochen, die gegen die Pflichtmitgliedschaft geklagt hatte. „Das ist ein wichtiges und klärendes Signal in der Errichtungsphase der Pflegekammern in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Gleiches gilt für die gerade beginnende Diskussion um eine Pflegekammer in Nordrhein-Westfalen“ sagt Martin Dichter, Vorsitzender des DBfK Nordwest.